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Klaus Sasserath • 25. März 2026

Patentbewertung – Methoden, Ablauf & Wertbestimmung

Warum eine professionelle Patentbewertung unverzichtbar ist


Patente sind weit mehr als juristische Schutzinstrumente. Richtig verstanden und bewertet, sind sie strategische Vermögenswerte, Finanzierungsinstrumente und Türöffner für Kooperationen, Lizenzen oder Unternehmensverkäufe.


Gerade bei jungen Technologien ist die Bewertung jedoch anspruchsvoll: Häufig befindet sich das Produkt noch in der Entwicklungsphase, Markt- und Wettbewerbssituation sind dynamisch, und die wirtschaftliche Tragfähigkeit hängt von zahlreichen Annahmen ab. Eine belastbare Patentbewertung erfordert deshalb die Kombination aus:


• juristischem Verständnis,

• natur- bzw. ingenieurwissenschaftlicher Kompetenz,

• betriebswirtschaftlicher Analyse,

• Marktexpertise.


KSC – Klaus Sasserath Consulting führt Patentbewertungen auf Basis etablierter Standards durch und verbindet technische Tiefe mit unternehmerischer Perspektive. Grundlage ist insbesondere der im Rahmen der BMWi-Initiative entwickelte SIGNO-Standard Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Der strukturierte Bewertungsansatz von KSC


Die Bewertung gliedert sich in fünf klar definierte Analysefelder:


1. Rechte

2. Technologie

3. Unternehmen

4. Markt

5. Wertpotenzial


Diese systematische Vorgehensweise stellt sicher, dass kein relevanter Aspekt unberücksichtigt bleibt.

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1. Rechte – Juristische Belastbarkeit als Fundament


Bevor über wirtschaftliche Potenziale gesprochen wird, muss geklärt werden:


• Ist das Patent erteilt oder noch anhängig?

• Wie sieht die Patentfamilie aus (national, europäisch, international)?

• Gibt es Einsprüche oder anhängige Verfahren?

• Bestehen Lizenzvergaben oder Rechte Dritter?

• Wie weit reicht der Schutzumfang?


Der Rechtsstand und die Durchsetzbarkeit sind entscheidend für den wirtschaftlichen Wert. Ein formal starkes Patent mit breitem Schutzumfang kann erhebliche strategische Vorteile sichern – ein angreifbares Schutzrecht hingegen birgt Risiken.

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2. Technologie – Technische Reife und Umsetzbarkeit


Hier wird untersucht:


• Stand der Entwicklung (Idee, Prototyp, marktreifes Produkt)

• Technische Machbarkeit und wissenschaftliche Plausibilität

• Skalierbarkeit und Produktionsfähigkeit

• Zulassungserfordernisse

• Mögliche Umgehungslösungen durch Wettbewerber


Ein technologisch brillantes Patent ohne realistische Industrialisierungsperspektive besitzt nur begrenzten wirtschaftlichen Wert. Umgekehrt kann eine gut skalierbare Technologie erhebliches Marktpotenzial entfalten.

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3. Unternehmen – Realistische Verwertungsperspektive


Ein Patent entfaltet seinen Wert nicht isoliert, sondern im Kontext eines Unternehmens oder eines typisierten Marktteilnehmers.


Bewertet werden u.a.:


• Produktions- und Entwicklungskompetenzen

• Marktzugang und Vertrieb

• vorhandene Ressourcen

• Investitionsbedarf

• strategische Zielsetzung (Eigenverwertung, Lizenzierung, Verkauf)


Ist kein konkretes Unternehmen vorhanden, wird eine branchentypische Verwertungssituation modelliert.

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4. Markt – Wirtschaftliches Umfeld und Nachfragepotenzial


Die Marktanalyse beantwortet zentrale Fragen:


• Wie groß ist das Marktvolumen?

• Welche Wettbewerber existieren?

• Welche Substitutionsrisiken bestehen?

• Welche Preisniveaus sind realistisch erzielbar?

• Welche Markteintrittsbarrieren bestehen?


Entscheidend ist nicht nur die technische Überlegenheit, sondern der konkrete Kundennutzen und die Zahlungsbereitschaft im Zielsegment.

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5. Wertpotenzial – Monetäre Bewertung


KSC bevorzugt die Multiplikatormethode wegen ihrer Praxisrelevanz und nachvollziehbaren Plausibilität. Dabei werden:


• das zu erwartende EBIT auf Basis eines erwarteten Umsatzanteils am Marktvolumen und den zuzuordnenden Aufwendungen ermittelt,

• dieses mit marktüblichen Multiplikatoren beaufschlagt,

• und so der Patentwert für verschiedenen Szenearien errechnet.


Die Annahmen werden transparent offengelegt und nachvollziehbar hergeleitet. Bewertet wird auf Basis eines realistischen Mittelszenarios – weder übermäßig konservativ noch spekulativ optimistisch.

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Von der Erstberatung zum Gutachten


Der Prozess beginnt mit einem kostenfreien Vorgespräch, in dem Bewertungsanlass und Verwertungsszenario definiert werden.


Darauf folgen:


• Recherchen zum Stand der Technik

• Analyse von Patentfamilien und Rechtsständen

• Markt- und Wettbewerbsrecherchen

• qualitative und quantitative Bewertung

• schriftliche Stellungnahme und Empfehlung


Bei positivem Ergebnis wird ein ausführliches Gutachten erstellt.

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Wann ist eine Patentbewertung sinnvoll?


Eine professionelle Patentbewertung ist insbesondere relevant bei:


• Lizenzverhandlungen

• Unternehmensverkauf oder Beteiligung

• Finanzierungsrunden

• strategischer Portfolioanalyse

• Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte

• gerichtlichen Auseinandersetzungen

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Fazit


Ein Patent hat keinen pauschalen Wert – sein Wert ergibt sich aus Rechtslage, Technologie, Markt und unternehmerischer Umsetzung.


Die strukturierte und unabhängige Bewertung durch KSC – Klaus Sasserath Consulting schafft Transparenz, Entscheidungsgrundlagen und Verhandlungssicherheit


Erfolgreiche Zusammenarbet
von Klaus Sasserath 3. Februar 2026
Was ein gutes Controlling leistet: 1. Entscheidungsfähigkeit sichern 2. Liquidität aktiv steuern 3. Risiken frühzeitig erkennen 4.Kommunikation verbessern